Dienstag, 20. Dezember 2011

Unterwegs

Mittlerweile sind wir in den Nahen Osten vorgedrungen - immerhin die richtige Richtung ;-)Der heutige Tag hat actionreich gestartet: Aufgrund des Schneechaos' in Frankreich tauchten selbst bestellte Taxifahrer erst mit ziemlicher Verspätung in unserem Motel auf. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns bei einem älteren britischen Ehepaar, das schon länger in Frankreich lebt, zum Taxisharing eingeladen. Überraschenderweise dirigierte der britische Besserwisser den Taxifahrer in die dem Flughafen entgegensetzte Richtung, wodurch sich die Fahrt zusätzlich verzögerte und wir auch wegen des knapp bemessenen Bargeldes (Kreditkarten und Euros werden von Genfer Taxifahrern nicht akzeptiert) nervös wurden - bis sich rausstellte, dass unsere neuen britischen Freunde, mit denen wir bereits über ihr Cupcake-Business in der französischen Pampa fachsimpelten, überhaupt kein Geld dabei hatten.
Letztlich war der ganze Stress aber ohnehin umsonst: Das Schneetreiben auf dem Flughafen hat letztlich dazu geführt, dass wir drei Stunden im Flugzeug festgesessen sind, weil der Flughafen zwischenzeitlich gesperrt wurde, das Flugzeug technische Probleme hatte und das Flugzeug mehrmals enteist werden musste.
Angekommen in Abu Dhabi stürmten wir zum nächsten Boarding, um den Anschlussflug zu erreichen. Wir freuten uns allerdings zu früh über den Andrang beim Boarden: der Anschlussflug hat vier Stunden Verspätung und die vielen Leute wollten sich nur ihre Essensgutscheine abholen. In einer Stunde soll es dann hoffentlich wirklich nach Bangkok weitergehen. Wir sind gespannt!

Montag, 19. Dezember 2011

Auf nach Vietnam

Heute Abend ging es los mit unserem Trip nach Vietnam: erste Etappe ist Genf, von aus es morgen über Abu Dhabi nach Bangkok geht. Einen Tag später fliegen wir dann weiter nach Hanoi. Die erste Überraschung des heutigen Abend: neben der Schweiz, Abu Dhabi, Thailand und Vietnam machen wir auch einen kurzen Abstecher nach Frankreich, wo sich unser gebuchtes Hotel für heute Nacht befindet. Übrigens hätte ich nicht gedacht, dass wir auf unserer Reise in den Sommer den ersten Schnee der Saison zu Gesicht bekommen!

Samstag, 26. November 2011

25 Arten, einen Schal zu tragen

Ich habe unzählige Schals & Tücher zuhause, trage sie aber immer auf die gleiche Art und Weise. Das wird sich nach diesem Video ändern...

Montag, 25. April 2011

Gartenarbeit

Am Wochenende hab ich gemeinsam mit meiner Mum den Garten in unserem Ferienhaus fit für die Saison gemacht. Wir haben sehr viel Unkraut entfernt und anschließend Erdberren, Lauch, Rettich, Kohlrabi, Kapuzinerkresse, Koriander und Oregano sowie einige Sommerblumen gepflanzt. Aus dem Vorjahr haben wir noch jede Menge Minze, Salbei, Schnittlauch & Rhabarber. Daneben haben es sich auch wilder Mohn und Ringelblumen im Garten gemütlich gemacht. Mal sehen, wie dieser in einigen Wochen aussieht.


Pusteblume



Die Wiesen sind derzeit fast überall mit gelben Tupfern übersäht. Doch mancherorts verwandelt sich der Löwenzahn bereits in Pusteblumen. Könnt Ihr Euch noch an die Zeichentrickserie Perin erinnern? Im Vorspann flog Perin mit einem Pappus davon - als Kind eine schöne Vorstellung.

Start in die neue Balkonsaison

Meine Wohnung verfügt über einen rund 11m2 großen Balkon. Platz genug eigentlich, um neben Liegestuhl und Sitzgarnitur auch noch ein paar Pflanzen ein Zuhause zu geben. Aber nur eigentlich. Denn die Lage des Balkons ist - wie soll ich sagen - schwierig. Himmelsrichtung Nordwesten bedeutet, dass viele meiner Lieblingsblumen zu wenig Sonne abbekommen. Noch dazu bietet mein Balkon wenig Schutz gegen Nordwind. In den letzten drei Jahren - solange wohne ich mittlerweile hier - hab ich mich eigentlich jeden Sommer über meine Pflanzen gerärgert: Nutzpflanzen wie Tomaten oder Erdbeeren brachten keine nennenswerten Erträge, andere Pflanzen wurden von Ungeziefer befallen oder vom Wind fertig gemacht. Selbst angeblich pflegeleichte Pflanzen überlebten bei mir nicht. Wahrscheinlich lag es auch daran, dass mein grüner Daumen nicht besonders ausgeprägt ist. Jedenfalls hatte ich heuer vor, nur die paar wenigen Pflanzen zu betreuen, die es die letzten drei Jahre mit mir ausgehalten haben. Und die kann ich wirklich an einer Hand abzählen.

Es kam dann aber doch anders: Mein Arbeitskollege bot mir an, mich bei der Auswahl der Pflanzen und dem Einsetzen derselben zu unterstützen, um damit möglichst vom Start weg schon die besten Bedingungen zu haben. Da er ein wahrer Pflanzenkenner ist, hab ich mich darauf eingelassen. Und so gingen wir letztes Wochenende an die Arbeit: Wir besorgten torffreie Erde und Kompost sowie Pflanzen, die für meinen Standort geeignet sind. Er selbst brachte auch noch allerhand mit. Zuerst mischten wir die torffreie Erde mit Lehm, Schotter und Kompost und fügten danach noch Urgesteinsmehl (angeblich geriebene Steine) dazu. Danach füllten wir die einzelnen Behälter mit den entsprechenden Pflanzen. Abschließend bekamen sie noch eine Schicht aus Fichtennadeln (vor allem die Erdbeeren), um die Pflanzen vor dem Austrocknen zu schützen.

Um auch den Lauf der Sonne zu berücksichtigen, stellten wir die Behälter in unterschiedlicher Höhe auf Ziegelsteine. Diese bieten gleichzeitig auch ein Zuhause für allerlei Insekten, die sich künftig hoffentlich positiv auf das ökologische Gleichgewicht meiner Balkonpflanzen auswirken.

Meine Vorstellung von einer gelungenen Balkonbepflanzung ist übrigens folgende: Ich wünsche mir eine bunte Mischung an Nutz- und Zierpflanzen, auch Pflanzen, die viele als Unkraut ansehen, sind bei mir herzlich willkommen. So kommt es jedenfalls, dass wir z.B. Erdbeeren neben Efeu und Knoblauch angepflanzt haben und  Klee und Dille  gemeinsam neben einer Kletterhortensie wachsen. Wir haben in die einzelnen Behälter ziemlich viele verschiedene Pflanzen gesetzt, in den nächsten Wochen wird sich zeigen, welche die Stärkeren sind und die schwächeren vertreiben. Damit hab ich kein Problem, ich möchte nur, dass ich mich diese Saison mal über meinen Balkon freue. Ob dem so ist, werde ich in den nächsten Wochen und Monaten sehen.

Ein paar Fotos gibt es hier.


P.S.: Ich schreibe nun wieder auf Deutsch, weil ich momentan froh bin, wenn ich überhaupt zum Schreiben komme und Englisch dann doch eine Herausforderung ist, auf die ich momentan keine Lust habe.

Freitag, 24. Dezember 2010

Merry Christmas!


Dear Readers,
I wish you all a merry christmas! Enjoy your holidays!